K
P

Aktuelle Informationen

Horn und Hörnchen

Im Sommer vergangenen Jahres hat der „Förderverein für das Konservatorium“ unter anderem sechs Hörner gekauft, die so gebaut sind, dass Kinder gut darauf spielen können. Da wollten wir doch jetzt einmal nachsehen, was damit alles so passiert.

Das KON ist noch ganz leer und leise, so früh am Nachmittag sind nur wenige Schülerinnen und Schüler da, die Großen sind alle noch in der Schule. Ein bisschen komisch ist die Stille  schon – in dem riesigen Gebäude.

Aber: durch die Tür von Raum 404 klingen echte (Schall-)Wellen, in einem gleichmäßigen Auf und Ab der Töne, Straßenschuhe stehen vor der Tür.

Till ist 9 Jahre und lernt bei Frau Wolf Horn. Hmm, …. , was sagt man denn Horn „spielen“ oder Horn „blasen“? Wir entscheiden uns für diesen Text mal für „spielen“.

Der Unterrichtsraum ist groß und bunt eingerichtet, eine Wand ist verspiegelt, auf dem Boden liegen bunte Teppiche, hier geht es nur auf Strümpfen rein. Till ist gerade fertig mit seiner Unterrichtsstunde; die nächste Schülerin packt aus. Während Till schon seit einem Jahr Unterricht hat, hat seine Mitschülerin gerade erst im neuen Schuljahr damit angefangen. In Tills Schule hat es eine Werbeveranstaltung des Konservatoriums gegeben; die 9-jährige, die in die Margarethenschule geht, war mit ihren Eltern beim „Tag der offenen Tür“. Und nun sitzen sie beide hier, mit ihren Hörnern. Aber selbst diese kleinen Instrumente sind noch einmal unterschiedlich im Bau, erklärt Frau Wolf.

      

Horn zu spielen, ist schwierig und man braucht Geduld und sehr viel musikalisches Feingefühl. Ein Blechblasinstrument wie das Horn ist ein Blasinstrument, bei dem die Töne mit Mundstück angeblasen werden. Die schwingenden Lippen des Musikers erzeugen den Ton. Es gibt Töne, die man nur durch die Vibration der Lippen erzeugen kann und andere, die durch das Drücken der Klappen entstehen. Berüchtigt sind Hörner für ihre hohen Kiekser, wenn der erste Ton des Einsatzes nicht so klingen will wie es in den Noten steht. Das macht uns das kleine Talent zusammen mit Frau Wolf gleich einmal vor. Also, NICHT den Kiekser sondern: verschiedene Töne nur mit den Lippen zu formen OHNE die Klappen zu benutzen. Nach den Einblas-Übungen vor der Spiegelwand, „Mach mal ‚schnelle Luft‘.“, hören wir den Dreiklang, den die Instrumente ganz ohne Klappen machen : c – e –g. Einmal hoch, dann wieder hinunter, dann wieder hoch – wie Wellen eben, ……….

    

Das heute gebräuchliche Horn hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich. Schon in Urzeiten wurden Tierhörner zu Signal- und Musikinstrumenten umfunktioniert. Sie wurden unter anderem von Nachtwächtern und Hirten, aber auch von Rittern verwendet. Im Verlaufe der Zeit wurden die mittelalterlichen „Hifthörner“ weiterentwickelt und mit Mundstücken ausgestattet. Aus dem einfachen Hifthorn entwickelte sich schließlich das Jagdhorn.

Das Waldhorn kommt in klassischen Orchestern, Blaskapellen, in der Kammermusik, aber auch als Soloinstrument zum Einsatz. Oft werden mit ihm musikalische Signal-/Jagdmotive verbunden. Auch in der Filmmusik spielt das Horn immer wieder eine gewichtige Rolle – übrigens oft in den Momenten bzw. Szenen, in denen es um die ganz großen Emotionen geht.

Bei den Recherchen zu diesem kleinen Text sind wir auf diesen tollen Artikel im Berliner Tagesspiegel gestoßen.

Wir wünschen den beiden noch viel Spaß mit ihren Instrumenten und bedanken uns, dass wir im Unterricht dabei sein durften.

 

Vorspiel der "kleinen Gitarren"

    

 

In diesem Monat summt und brummt es überall im KON. Vorspiele und Weihnachtskonzerte an allen Ecken und Enden. Überall hört man Fetzchen von Weihnachtsliedern, der ein oder andere Unterrichtsraum ist geschmückt und immer mal wieder begegnet man einer außerplanmäßigen Süßigkeit. In der zweiten Dezemberwochen fanden die Gitarrenvorspiele der Schüler von Herrn Hammer statt.

Und gleich im ersten waren viele kleine Gitarristen zu hören. Als alle Gitarren gestimmt waren (was ein bisschen dauert bei so vielen Kindern), ging es los.Oft mit einem besonders für das Vorspiel geprobten Stück und anschließend mit einem Weihnachtslied. So klangen "Jingle Bells", "Morgen kommt der Weihnachtsmann" und "Feliz Navidad" durch den Vorspielraum, in dem viele Eltern und andere Familienmitglieder auf den Auftritt "Ihres" kleinen Künstlers warteten.

So auch bei Greta, die Ihr auf den beiden Fotos rechts seht. Greta geht in die 1. Klasse, und es war ihr allererstes Vorspiel. Sie hat das sehr gut gemeistert, obwohl sie bestimmt auch aufgeregt war und hinterher konnte sie wirklich auch stolz auf sich sein.

Der Förderverein für das Konservatorium hat im Jahr 2019 viele verschiedene Gitarren für das Konservatorium gekauft (nicht die von Greta, sie hat schon eine eigene!). Die Instrumente sind in der Regel an Schüler verliehen oder werden in der Band benutzt. Deswegen steht dieser kleine Bericht exemplarisch für alle angeschafften Instrumente, die so exotische Namen haben wie "La Mancha Rubi" (und dann viele Zahlen dahinter) oder "PRS SE Costum". 

Wir danken allen Spendern, die diese Investition möglich gemacht haben und Greta, dass wir sie in so einem spannenden Moment fotografieren durften.

Der Förderverein wünscht allen seinen Mitgliedern, allen Schülern und dem Kollegium des Konservatoriums
und den großzügigen Unterstützern
ein Frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und musikalisches Neues Jahr 2020!

    

Wenn du nur wolltest

Ich bin eine Harfe
mit goldenen Saiten,
auf einsamem Gipfel
über die Fluren
erhöht.

Du laß die Finger leise
und sanft darüber gleiten,
und Melodien werden
aufraunen
und aufrauschen,
wie nie noch Menschen hörten;
das wird ein heilig Klingen
über den Landen sein...

Ich bin eine Harfe
mit goldenen Saiten,
auf einsamem Gipfel
über die Fluren
erhöht -

und harre Deiner,
oh Priesterin!
daß meine Geheimnisse
aus mir brechen
und meine Tiefen
zu reden beginnen
und, wie ein Mantel,
meine Töne
um dich fallen,
ein Purpurmantel
der Unsterblichkeit.

Christian Morgenstern, (1871-1914)

 

So poetisch beschrieb Christian Morgenstern die Harfe - ob er ausschließlich das Instrument vor seinem inneren Auge hatte, als er die Zeilen schrieb, .... das bleibt offen.

  

Seit etwa 3000 v. Chr. gibt es die ersten Zeichen der Existenz der Harfe. Die ersten Abbildungen von Harfen erscheinen in Mesopotamien und im Alten Ägypten etwa 2400 v. Chr. zeitgleich mit Leiern. Die älteste, mit Namen und auf einer Abbildung aus dieser Zeit bekannte ägyptische Harfenspielerin hieß Hekenu.

Lea Hanschmann aus der Klasse 4c der GGS Löwenburgschule Rhöndorf in Bonn schrieb:

"Die Harfe hat Saiten und ist ein wunderbares Zupfinstrument, das nicht viele Menschen spielen. Wenn man Harfe lernen möchte, braucht man viel Geduld.

Es gibt verschiedene Arten, so die keltische Harfe oder Hakenharfe, die Einfachpedalharfe und Doppelpedalharfe und noch andere. Die meisten fangen auf der kleinsten Harfe an zu üben, der Hakenharfe. Die anderen Harfen sind größer und für Fortgeschrittene."

Quelle: https://www.general-anzeiger-bonn.de/ga-erlebniswelt/klasseprojekt/harfe-spielen_aid-43655595
 

Am vergangenen Freitag war Ensemblespiel der Harfen(istinnen) und elfengleiche Töne flogen durch den Raum. Unser Förderverein hat in diesem Sommer eine Kinderharfe (hier ganz links) finanziert, um möglichst vielen Jungen und Mädchen die Möglichkeit zu geben, dieses interessante und faszinierende Instrument kennenzulernen und darauf zu üben.

Auf dem Gruppenbild oben rechts:
von links nach rechts in der oberen Reihe: Sophia Warczak (Lehrerein), Gerda Sens, Karolina Cleven, Henrike Peine, Almut Isensee, Augustina Ribbe (Lehrerin),
n der unteren Reihe: Ornella Mazalla, Marie Rubel



 

Zwei Winzlinge bei der Arbeit

Vor einiger Zeit erwarb der Förderverein für das Konservatorium eine 1/16 Geige. Das ganze Instrument(chen) ist sage und schreibe 38 cm lang.

Ganz konzentriert streicht Niklas Temerev  (4 Jahre alt, 107 cm groß!) über die Saiten der Geige. Noch hilft ihm seine Lehrerin Natalia Chernogor, die richtige Haltung für Geige und Bogen zu finden. Nach der musikalischen Früherziehung hat Niklas sich für die Geige entschieden – und übt nun seit September.

     

Wir wünschen Niklas viel Spaß und ganz tolle Momente mit dieser und allen weiteren Geigen, die folgen. Der Förderverein dankt allen Spendern, die diese Anschaffung möglich gemacht haben und Niklas' Mutter, die uns erlaubt hat, diese Fotos zu machen.

 

Musikschullehrer begeistern Schüler und Eltern mit „furiosem“ Auftritt

Die Musiklehrer des Rostocker Konservatoriums spielten am Samstagabend vor ihren Schülern beim jährlichen Lehrerkonzert. Das Publikum zeigte sich von der zweieinhalb stündigen Vorstellung begeistert .... hier weiterlesen:

Unsere Anschrift

"Förderverein für das Rostocker 
Konservatorium e.V."

Wallstr. 1, 18055 Rostock



Telefon: 0381 - 381 24 40

Ansprechpartner für Ihre Fragen per E-Mail:
Frau Arndt:  gloriaarndt(at)web(dot)de

Ihre Unterstützung

Wir brauchen Sie alle, Ihre freundliche kleine oder große Spende oder/und Ihre Mitgliedschaft. Sie unterstützen damit Kinder und Jugendliche bei der musikalischen Entwicklung - dieser sinnvollen und schönen Freizeitbeschäftigung, deren positive Folgen ein ganzes Leben halten können!

Die Bankverbindung der Fördervereins lautet: 
IBAN: DE58 1305 0000 021500 2040
BIC: NOLADE21ROS

Die Arbeit des Fördervereins ist als
gemeinnützig anerkannt.


Das Vereinslogo gestaltete für uns ehrenamtlich Frau Heidemarie Nürnberg.

IMPRESSUM  |  DATENSCHUTZ

(c) 2020
Förderverein für das
Rostocker Konservatorium e.V.

18055 Rostock, Wallstr.1